Kappadokien

„Katpatuka“ , was “Land der schönen Pferde“ bedeutet.

Kappadokien ist für viele natürliche Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten berühmt.
Die Höhlenarchitektur in Kappadokien umfasst sowohl Wohn-und Wirtschaftsräume als auch Kirchen und Klöster, die aus dem weichen Tuffstein der Landschaft herausgearbeitet worden sind.

Koordinaten: 38°37’25.38″N 34°46’30.61″E

Das Gebiet, das als Kappadokien bezeichnet wird, umfasst die Provinzen Nevsehir, Nigde, Aksaray und Kayseri. Das Wort
„Kappadokien“ entwickelte sich erst in der Zeit zu dem heutigen Begriff zwar aus dem Wort „Katpatuka“ , was “Land der schönen Pferde“ bedeutet.

Dieser Name wurde von Persern gewählt, zwischen dem sechsten und dem dritten Jahrhundert v.Chr. über die Region herrschten.
Die frühesten Spuren von Siedlern stammen aus der Zeit um 6.500 v.Chr. Auch die Hethiter machten sich den fruchtbaren Boden bereits 1.600 v.Chr. zu Nutze und bauten Getreide an.

Später kamen die Phryger und Lyder, dann im späten 7. Jahrhundert v.Chr. die Meder die aber bald von den Persern abgelöst wurden. Nach dem Alexanderfeldzug, der Kappadokien nur kurz gestreift hatte, was der bisherige persische Ariarthes nutzte, um seine eigene Herrschaft zu sichern, fiel Kappadokien an die Makedonen. Perdikkas besiegte Ariarathes I.323 v. Chr. Und ernnante Eumones v. Kardia zum neuen Satrapen.

Ariarathes I. wurde hingerichtet, sein Sohn Ariarthes II. soll jedoch mit einigen Getreuen nach Armenien geflohen sein. Marcus Antonius setzte 36 v. Chr. Archelaos als neuen König über Kappadokien ein, der nach den Kriegen mit Mithridates und den folgenden schweren Jahren Stabilität und Wohlstand zurückbrachte. Kaiser Tiberius bereitete dem eigenständigen Königreich 18 n. Chr. ein Ende und integrierte es als kaiserliche Provinz.

Die Stadt Eusebia wurde unter dem neuen Provinz. Letztendlich wurde die Provinz unter Volens 372 n. Chr. Geteilt. Caesarea blieb die Hauptstadt des nördlichen Teils (Prima), Podandus wurde die von Cappadocia secunda im Süden, es wurde aber bald durch Tyana abgelöst. Nach der Reichsteilung 395 n. Chr. Wurde Kappadokien eine oströmische Provinz.

Die Saurier fielen im 6. Jahrhundert. Chosrau fiel 579 in Anatolien ein und brandschatzte Sebastea in Kappadokien. Das byzanthinische Heer wurde von den Seldschuken 1071 besiegt. Es folgten die Turkmenen und schließlich die Osmanen.

Schon zu Zeiten der Römer gab es die Provinz Cappadocia. Allerdings war sie damals viel größer als das Gebiet, was heute unter diesem Begriff allgemein gemeint ist. Bis an die Ausläufer des Taurusgebirges im Süden hin und weit in den Osten bis Malatya zog sich dieses Gebiet.

Heute bezeichnet man mit Kappadokien ein 400 km² großes Gebiet im Umkreis um das Dorf Göreme herum. Kappadokien ist nur noch eine rein touristische Bezeichnung für diese Region.

Von Mitteleuropa aus erreicht man Kappadokien am besten mit dem Flugzeug. Kayseri wird 4-mal täglich von Türkish Airlines (THY) via Istanbul aus angeflogen. Zusätzlich gibt es zahlreiche direkte Nachtflüge dorthin.

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